NRW fordert die Überprüfung von Radweg-Pollern

Neuer NRW-Landeserlass fordert sofortige Überprüfung aller Sperrpfosten, Poller, Umlaufsperren, Absperrgeländer, Drängelgitter und ähnliche Einrichtungen mit Bezug zum Radverkehr.

 

Der Hintergrund:

Die o. g. Einrichtungen bergen oftmals eine erhebliche Kollisionsgefahr, wenn sie sich auf Verkehrsflächen befinden, auf denen Radverkehr zugelassen ist, und diese somit umfahren werden müssen. Aufgrund ihrer begrenzten Sichtbarkeit gilt dies insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen und für Sperrpfosten und Poller.

Wenn Radfahrende in Gruppen unterwegs sind, besteht die Gefahr, dass Sperrpfosten oder Poller übersehen werden und es zu Stürzen mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden kommt.

Gleichzeitig be- oder verhindern viele dieser Einrichtungen aufgrund ihrer Gestaltung, Aufstellart oder Position die Umfahrung mit mehrspurigen oder längeren einspurigen Fahrrädern (Fahrräder für Menschen mit Behinderungen, Lastenfahrräder, Fahrräder mit Anhängern etc.).

 

Was zu tun ist:

NRW fordert von den Kommunen als Träger der Straßenbaulast die sofortige Überprüfung sämtlicher Verkehrseinrichtungen und Verkehrshindernisse auf Verkehrsflächen, auf denen Radverkehr zugelassen ist.

Generell gilt als erstes, systematisch und lückenlos zu prüfen, ob diese Einrichtungen überhaupt notwendig sind. Schranken, Sperrpfosten, Absperrgeländer und Umlaufsperren sind nur dann als Verkehrseinrichtungen anzuordnen, wenn sie sich regelnd, sichernd oder verbietend auf den Verkehr auswirken. In vielen Bestandssituationen trifft dies nicht zwingend zu. In diesen Fällen handelt es sich um Verkehrshindernisse im Sinne der StVO und die Einrichtungen sind dann so schnell wie möglich zu entfernen.

Falls der Verbleib im Einzelfall unumgänglich sein sollte, so gilt es passgenaue Lösungen zu finden. Stellenweise kann auch eine sehr deutliche Markierung infrage kommen. Das bloße Bekleben, bzw. Anpinseln reicht hier jedoch keinesfalls aus, denn ein Lackieren der Stangen und Holme der Einrichtungen stellt keine hinreichende Kennzeichnung dar. Es gilt die entsprechenden Ausführungen zum „Umgang mit neuen Einrichtungen“ zu beachten.

In jedem Fall ist eine Umfahrung auch mit Fahrrädern für Menschen mit Behinderungen, Lastenfahrräder und Fahrräder mit Anhängern zu ermöglichen. Ggfs. sind die Aufstellungen der Einrichtungen entsprechend anzupassen um eine Nutzung der für den Radverkehr zulässigen Verkehrsfläche für diese Fahrzeugarten zu ermöglichen.

 

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Zum Beitrag des WDR

 

Poller-Check der Ge-Komm GmbH

Konzept für Radverkehr in Melle einstimmig verabschiedet

Radverkehrskonzept Melle am 13. März 2024 einstimmig vom Rat verabschiedet.

Am 13.03.2024 wurde das Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt Melle vom Rat der Stadt einstimmig verabschiedet. Bereits am 29.02.2024 hatte der Ausschuss für Planen und Stadtentwicklung dem Konzept einstimmig zugestimmt.

Die Stadt Melle verfügt nunmehr über eine umfassende Ausarbeitung in Form des Abschlußberichtes, der ortsteilbezogenen Steckbriefe sowie der digitalen Maßnahmenkarte. Diese Grundlagen zusammen bilden das Radverkehrskonzept und sollen laut politischen Beschlüssen zukünftig als Leitfaden und planerische Grundlage für die Radverkehrsplanung der Stadt Melle genutzt werden.

 

Vorausgegangen war ein umfangreicher Bearbeitungsprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung:

Im Jahr 2022 erfolgte die online-Bürgerbeteiligung für das Radverkehrskonzept der Stadt Melle im Osnabrücker Land, das in Zusammenarbeit mit der Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur erstellt wurde.

Die zahlreich eingegangenen Kommentare wurden gesichtet und ausgewertet. In einem weiteren Schritt wurden mehrere Gespräche auf fachlicher Ebene mit den Baulastträgern der klassifizierten Straßen (Land NDS und Landkreis OS) sowie der Polizei durchgeführt.

Der Ergebnisbericht zum Radverkehrskonzept der Gesamtstadt Melle -inkl. ortsteilbezogener Steckbriefe und GIS-basierter digitaler Maßnahmenkarte- (abrufbar in diesem Portal) wurde in allen 8 Ortsräten der Stadt Melle vorgestellt.

Finalisiert wurde das Konzept Anfang 2024.

Eine öffentliche Präsentation ist für den 11. April 2024 um 19:00h im Forum Melle geplant.

Pressemitteilung der Stadt Melle

 

Seminare zu Radverkehrs-Konzepten in Hannover

Speziell zum Thema Radverkehrskonzept bietet die Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur Seminare an beim NSI -Niedersächsisches Studieninstitut in Hannover.

Neben allen relevanten fachlichen Aspekten werden auch die vielfältigen Fördermöglichkeiten (Fördermittel Radverkehr) umfassend vorgestellt und erläutert.

Die Seminare finden regelmäßig in Hannover und Oldenburg statt.

 

weitere Infos…

Seminare zu Radverkehrs-Konzepten in Berlin

Speziell zum Thema Radverkehrskonzept bietet die Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur Seminare an beim KBW -Kommunales Bildungswerk in Berlin.

Neben allen relevanten fachlichen Aspekten werden auch die vielfältigen Fördermöglichkeiten (Fördermittel Radverkehr) umfassend vorgestellt und erläutert.

Die Seminare finden regelmäßig in Berlin statt.

 

weitere Infos…

Seminare zu Radverkehrs-Konzepten in Rheinland-Pfalz

Speziell zum Thema Radverkehrskonzept bietet die Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur Seminare an bei der Kommunalakademie Rheinland-Pfalz.

Neben allen relevanten fachlichen Aspekten werden auch die vielfältigen Fördermöglichkeiten (Fördermittel Radverkehr) umfassend vorgestellt und erläutert.

Die Seminare finden regelmäßig in der Villa Belgrano in Boppard am Rhein statt.

 

weitere Infos…

Seminare zu Radverkehrs-Konzepten

Speziell zum Thema Radverkehrskonzept bietet die Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur Seminare bei zahlreichen renommierten kommunalen Studieninstituten und Verwaltungsakademien an. Aufgrund der großen Nachfrage werden die Seminare bundesweit angeboten.

Termine erfahren Sie direkt bei den kommunalen Instituten und Akademien und bei uns: info@ge-komm.de

 

 

 

Bürgerbeteiligung Radwegekonzept Hemmoor

Radwegekonzept Kirchlengern einstimmig verabschiedet

Die Gemeinde Kirchlengern im nordrhein-westfälischen Kreis Herford hat ein umfassendes Radwegekonzept gemeinsam mit der Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur erarbeitet.

Das Konzept wurde im Oktober 2023 einstimmig vom Rat der Gemeinde beschlossen.

… zur Pressemitteilung der Gemeinde Kirchlengern

 

 

Fahrradparken -Geregelter Ruhender (Rad-)Verkehr ist wichtig

Gerade zeitgemäße moderne Abstellmöglichkeiten für (nicht selten sehr teure)Fahrräder sind wichtig für den (Alltags-)Umstieg vom Auto hin zum Fahrrad.

Nur wer hier als Baulastträger in Vorleistung geht, wird letzlich erfolgreich sein. Nicht warten, sondern starten lautet das Motto.

 

Die Experten der Ge-Komm GmbH helfen beim Umstieg aufs Rad und zeigen erhebliche finanzielle Fördermöglichkeiten auf.

Sprechen Sie uns an, wir kennen uns aus.